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Leider ist immer wieder zu beobachten, dass Menschen in Kenia ihre Chancen
oft selbst ruinieren. Initiativen gibt es viele, um aus dem Armutskreislauf zu entkommen. Aber es fehlen oft
die wirtschaftliche Grundkenntnisse.
Kleine Läden werden eröffnet und eifrig betrieben. Die Freude über die Einnahmen währt
allerdings oft nicht lange.
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Ohne an eine Warenwiederbeschaffung des Warenbestandes zu denken, wird ein zu
großer Prozentsatz der Einnahmen verbraucht. Das führt unweigerlich zu Vernichtung der
Existenzgrundlage, die sie sich gerade aufgebaut haben.
In Trainingskursen werden Grundbegriffe
wirtschaftlichen Handelns für Kleinstbetriebe vermittelt. Ein Coaching in der Anfangszeit der
Selbstständigkeit ist ebenfalls erforderlich, wobei hier von einem längeren Zeitraum als in
Deutschland auszugehen ist. Erreicht wird, dass aufgebaute Strukturen nicht zusammenbrechen, sobald die Frauen
auf sich selbst gestellt sind.
Es kommt dabei wesentlich darauf an, dem Aspekt der Verstetigung ausreichend Zeit einzuräumen. Die Bildung
von Zusammenschlüssen, damit Frauen ihre Produkte gemeinsam vermarkten und dadurch bessere Ergebnisse
erzielen können, soll ebenfalls gefördert werden.
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